Unternehmensmeldung

Johnson & Johnson: Impella-Daten beim TCT 2026 zeigen niedrigere Sterblichkeit als CHIP-BCIS3
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Johnson & Johnson MedTech stellt beim Kongress TCT drei Auswertungen zu Impella-Herzpumpen vor: Bei Risikoeingriffen am Herzen liegt die Sterblichkeit in Registern unter den Werten der Studie CHIP-BCIS3.
Johnson & Johnson hat auf dem Kongress Transcatheter Cardiovascular Therapeutics (TCT 2026) in San Diego drei Auswertungen zu den Impella-Herzpumpen angekündigt. Nach Unternehmensangaben zeigen Registerdaten von 1.379 Patienten aus den USA und Europa bei Risikoeingriffen am Herzen eine niedrigere Sterblichkeit als in der Studie CHIP-BCIS3.
Drei Auswertungen im Überblick
Impella-Pumpen stützen das Herz vorübergehend, während Ärzte bei Hochrisikopatienten die Herzkranzgefäße mit einem Katheter öffnen (HRPCI). Die Ergebnisse, die das Unternehmen nennt:
| Auswertung | Patienten | Ergebnis | Vergleichswert CHIP-BCIS3 |
|---|---|---|---|
| TRI-GUARD-PCI-Register (Deutschland, Schweiz, Österreich), geplante Eingriffe | 279 | Sterblichkeit 6,1 % nach 30 Tagen, 7,9 % nach 180 Tagen (alle Ursachen) | niedriger als in der Kaplan-Meier-Kurve der Studie |
| Register aus den USA, Herz-Kreislauf-Sterblichkeit | 522 | 3,4 % bei Entlassung, 4,7 % nach 30 Tagen, 6,5 % nach 90 Tagen | rund 8 % an Tag 4 |
| PROTECT-III-Auswertung, Patienten mit vergleichbaren Kriterien | 578 | 4,7 % Sterblichkeit im Krankenhaus | rund 8 % |
Die Studienautoren verweisen auf Unterschiede im Vorgehen: Im Studienarm von CHIP-BCIS3 wurde das Gerät noch im Katheterlabor entfernt. In der LOQI-Studie, die J&J anführt, wurde jeder sechste Patient mehr als drei Stunden mit Impella gestützt. Das lege nahe, dass Dauer der Unterstützung und Nachsorge das Ergebnis beeinflussen.
Einordnung
Die Daten stammen aus Registern und Beobachtungen, nicht aus einer randomisierten Studie. Sie sind deshalb nur eingeschränkt mit CHIP-BCIS3 vergleichbar. J&J verweist auf die laufende randomisierte Studie PROTECT IV, deren Ergebnisse für 2027 erwartet werden. Impella wurde nach Unternehmensangaben weltweit bei mehr als 450.000 Patienten eingesetzt. Zur Aktie macht die Meldung keine Angaben.
Quelle: Pressemitteilung Johnson & Johnson (Business Wire), 1. November 2026. Keine Anlageberatung.
Hinweis: Dieser Text dient der allgemeinen Information und ist weder Anlage-, Steuer- noch Rechtsberatung. Kapitalanlagen sind mit Risiken verbunden, bis hin zum Totalverlust.